Was kostet ein KI-Berater? Ein ehrliches Rechenbeispiel – inklusive Förderung

Statt einer Pauschalantwort öffne ich die Rechnung: fünf Beratertage ab 3.500 € netto als sinnvoller Einstieg – und wie die BAFA einen großen Teil davon trägt.

Unternehmer und Digitalberater prüfen an einem warmen Holzschreibtisch eine ehrliche Kostenübersicht einer KI-Beratung – mit Angebot, Taschenrechner, Notizen und einem Förderdokument

„Was kostet mich denn so ein KI-Berater?" Diese Frage kommt fast immer früh im Gespräch – und sie ist völlig berechtigt. Nur lautet die ehrliche Antwort selten „X Euro pro Stunde". Denn wer nur den Tagessatz vergleicht, vergleicht Zahlen ohne Gegenwert. Interessant wird es erst, wenn man weiß, was in dieser Zeit tatsächlich entsteht – und dass ein spürbarer Teil der Kosten über die BAFA gefördert werden kann.

In diesem Beitrag mache ich deshalb keine Pauschalaussage, sondern öffne die Rechnung. Ich zeige an einem konkreten Beispiel, was ein sinnvoller Einstieg kostet, was Sie dafür bekommen und wie die Förderung den Betrag drückt. Und ich sage klar, wo die Grenzen liegen – damit Sie am Ende selbst rechnen können, statt einer Zahl zu vertrauen, die niemand belegt.

Fördercheck

Lohnt sich der geförderte Einstieg für Ihren Betrieb?

Lassen Sie uns gemeinsam anschauen, welcher erste KI-Anwendungsfall sich in Ihrem Unternehmen rechnet – und ob eine geförderte Beratung dafür der richtige Weg ist. Ich bin BAFA-akkreditiert und prüfe die Förderfähigkeit vorab mit Ihnen.

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Warum es keinen einfachen Stundenpreis gibt

KI-Beratung ist keine Ware mit Preisschild. Der Grund ist derselbe, aus dem ich immer wieder sage: Ein KI-Projekt beginnt nicht mit einem Werkzeug, sondern mit einem Prozess. Wer die Kosten an einem Tool oder einem pauschalen Stundensatz festmacht, hat den teuersten Fehler oft schon gemacht – er kauft, bevor klar ist, was gelöst werden soll. Warum diese Reihenfolge über Erfolg oder Fehlschlag entscheidet, habe ich hier ausführlich beschrieben: KI-Beratung beginnt nicht mit Tools, sondern mit Prozessen.

Seriöse Beratung wird deshalb in Beratertagen kalkuliert, nicht in Lizenzpreisen. Ein Beratertag ist eine klar umrissene Leistung: Zeit, in der jemand mit Erfahrung Ihre Abläufe versteht, den richtigen ersten Anwendungsfall auswählt, Datenschutz und Aufwand realistisch einordnet und daraus einen Plan macht, mit dem Sie handeln können. Was dieser Tag wert ist, hängt nicht am Tagessatz, sondern an dem, was er Ihnen an falschen Wegen und verlorener Zeit erspart.

Ähnlich verhält es sich mit den späteren Umsetzungskosten. Zwischen einem kostenlosen Tool und einer Konzernlizenz liegen Welten – und dazwischen fast alle Missverständnisse, die Projekte zu teuer oder zu billig planen. Diese Preiswelten habe ich in einem eigenen Beitrag sortiert: Was kostet KI wirklich? Von 0 Euro bis Enterprise. Hier geht es zunächst um die Beratung – den Schritt davor.

Der sinnvolle Einstieg: fünf Beratertage ab 3.500 € netto

Nehmen wir den Fall, der in der Praxis am häufigsten passt: ein mittelständischer Betrieb, der spürt, dass KI relevant wird, aber nicht weiß, wo er anfangen soll. Für diesen Ausgangspunkt hat sich ein kompakter Einstieg von etwa fünf Beratertagen ab 3.500 Euro netto bewährt. Das ist bewusst klein gehalten – groß genug, um zu einer belastbaren Entscheidung zu kommen, klein genug, um kein Risiko zu sein.

Diese fünf Tage sind keine Trend-Präsentation, sondern konkrete Arbeit an Ihrem Betrieb. Grob verteilt sich das so:

  • Prozessaufnahme. Wo geht heute Zeit verloren? Welche Aufgaben binden täglich Stunden, ohne dass jemand sie gern macht? Welche Informationen liegen verstreut, auf Papier oder nur in einzelnen Köpfen?
  • Auswahl des ersten Anwendungsfalls. Nicht zehn Ideen, sondern der eine, der sich zuerst rechnet – klar abgegrenzt, messbar und mit überschaubarem Aufwand umsetzbar.
  • Datenschutz- und Aufwandseinordnung. Was ist rechtlich sauber machbar, welche Daten braucht es, wo bleiben sensible Informationen im Haus? Der Punkt, an dem viele Projekte sonst später stolpern.
  • Umsetzungsplan. Ein konkreter Fahrplan mit Schritten, Aufwand und realistischer Kostenschätzung für die Umsetzung – Ihre Entscheidungsgrundlage.

Der entscheidende Satz dazu: Nach diesen fünf Tagen wissen Sie, welcher erste Schritt sich in Ihrem Betrieb lohnt und was er kosten würde. Das ist der Unterschied zwischen „irgendwas mit KI" und einer Investition, die Sie begründen können.

Der Tagessatz ist nicht die eigentliche Rechnung. Die eigentliche Rechnung ist die Arbeitszeit, die der erste Anwendungsfall danach jeden Monat spart – und die Fehlinvestitionen, die eine saubere Analyse verhindert.

Jetzt kommt die Förderung ins Spiel

Hier wird es für viele Unternehmer erst richtig interessant. Denn genau dieser Beratungsteil – Analyse, Konzeption und Strategie – ist förderfähig. Der Bund fördert über die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) im Programm zur Förderung unternehmerischen Know-hows die Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen. Und die Beratung, um die es hier geht, fällt genau in diese Kategorie.

Wichtig ist mir die ehrliche Einordnung, weil in diesem Feld gern mit festen Prozentsätzen geworben wird: Die konkreten Zuschusssätze und Bemessungsgrundlagen hängen von Programm, Region und Unternehmensstatus ab und ändern sich. Deshalb nenne ich Ihnen keine Zahl, die morgen falsch sein kann. Was verlässlich gilt, ist der Mechanismus:

  • Gefördert wird die Beratung, nicht der Tool-Kauf. Analyse, Konzept und Strategie sind förderfähig – also genau der Einstieg. Die spätere technische Umsetzung läuft über andere Wege (dazu gleich mehr).
  • Der Antrag muss vor Beginn gestellt werden. Zuschüsse werden in der Regel nicht rückwirkend gewährt. Wer erst berät und dann an Förderung denkt, kommt zu spät.
  • Die Beratung muss von einem gelisteten Berater erbracht werden. Genau hier ist der praktische Punkt: Ich bin BAFA-akkreditiert und kann die geförderte Beratung übernehmen.
  • Die Förderfähigkeit wird vorab geprüft. Bevor irgendetwas beginnt, klären wir gemeinsam, ob und in welcher Höhe Ihr Vorhaben förderbar ist.

Der Effekt ist der, auf den es ankommt: Aus den fünf Beratertagen wird für Ihren Betrieb ein deutlich kleinerer Eigenanteil – der Rest kommt aus dem Zuschuss. Genau das macht den Einstieg für viele erst zu einer einfachen Entscheidung.

Erst geförderte Beratung, dann geförderte Umsetzung

Der zweite Denkfehler nach „KI hat einen festen Preis" ist die Annahme, Förderung sei ein einziger Topf. Tatsächlich ist die sinnvolle Reihenfolge zweistufig – und beide Stufen können gefördert sein.

  1. Beratung, Konzept, Strategie – gefördert über den Bund, konkret die BAFA. Das ist der hier beschriebene Einstieg.
  2. Umsetzung – zunehmend gefördert über die Länder. In Mecklenburg-Vorpommern etwa gibt es für die Einführung konkreter KI-Lösungen einen Zuschuss von bis zu 50.000 Euro. Was dort gefördert wird und wie es funktioniert, steht hier: KI-Förderung MV 2026: Bis zu 50.000 Euro Zuschuss für die Umsetzung.

Diese Trennung ist kein bürokratisches Detail, sondern der Grund, warum man die Reihenfolge nicht drehen sollte: Erst wird sauber geplant (geförderte Beratung), dann wird passend umgesetzt (geförderte Umsetzung). Wer direkt in die Umsetzung springt, verschenkt oft beides. Welcher Zuschuss zu welchem Schritt passt, habe ich hier im Überblick sortiert: Förder-Update: Welcher Zuschuss zu welchem KI-Schritt passt. Und den großen bundesweiten Rahmen gibt es hier: KI-Förderung 2026 in Deutschland: der große Überblick.

Das Rechenbeispiel im Überblick

Fassen wir zusammen, wie sich der Einstieg für einen typischen Betrieb darstellt – bewusst ohne erfundene Prozentzahl, dafür mit der belastbaren Logik dahinter:

  • Leistung: fünf Beratertage – Prozessaufnahme, Auswahl des ersten Anwendungsfalls, Datenschutz- und Aufwandseinordnung, Umsetzungsplan.
  • Investition: ab 3.500 Euro netto.
  • Förderung: anteiliger BAFA-Zuschuss auf die Beratungskosten – Höhe abhängig von Programm, Region und Unternehmensstatus, vor Start geprüft.
  • Ihr Eigenanteil: entsprechend geringer als der Bruttobetrag.
  • Ergebnis: eine belastbare Entscheidungsgrundlage – Sie wissen, welcher erste Schritt sich rechnet und was die Umsetzung kostet.
  • Anschluss: die Umsetzung ist je nach Standort über Länderprogramme separat förderbar.

Die eigentliche Rechnung machen Sie danach selbst auf: Was ist die Arbeitszeit wert, die der erste Anwendungsfall dauerhaft spart? Bei einer Aufgabe, die heute täglich Stunden bindet, ist die Antwort in fast jeder Branche eindeutig. Einen festen Zeitpunkt, an dem sich das amortisiert, verspreche ich Ihnen bewusst nicht – er hängt von Ihrer Aufgabe ab, nicht von einer Werbeaussage.

Regionaler Bezug: Rostock, MV und der Umkreis bis Hamburg und Berlin

Ich arbeite von Rostock aus und begleite Unternehmen in ganz Mecklenburg-Vorpommern sowie im norddeutschen Umkreis bis in die Metropolregionen Hamburg und Berlin. Das ist beim Thema Förderung kein Nebensatz, sondern relevant: Während die BAFA-Beratung bundesweit einheitlich läuft, unterscheiden sich die Umsetzungsprogramme der Länder. Für Betriebe in MV ist die Landesförderung ein starker zweiter Hebel; in Hamburg, Berlin und den angrenzenden Bundesländern gelten jeweils eigene Programme, die wir im Fördercheck mitprüfen.

Für Unternehmer aus der Region habe ich die häufigsten Fragen ohnehin gebündelt – von Kosten über Förderung bis Datenschutz: KI-Beratung in Rostock: Anbieter, Ablauf, Kosten – der ehrliche Überblick. Der Vorteil kurzer Wege ist real: Ein erstes Gespräch, ein Vor-Ort-Termin oder ein sauber vorbereiteter Förderantrag lassen sich in der Region unkompliziert organisieren.

Was ich Ihnen konkret raten würde

Verabschieden Sie sich von der Suche nach dem einen Stundenpreis. Die bessere Frage lautet nicht „Was kostet ein KI-Berater?", sondern „Welche Aufgabe in meinem Betrieb kostet mich am meisten Zeit – und was wäre es wert, sie loszuwerden?". Sobald das klar ist, lässt sich der Preis sauber ermitteln, und die Förderung macht den Einstieg planbar.

Halten Sie den ersten Schritt klein und förderfähig: fünf Beratertage, ein klar abgegrenzter Anwendungsfall, ein Antrag vor dem Start. Das ist kein Sprung ins Ungewisse, sondern eine kalkulierbare Entscheidung – gerade weil ein großer Teil der Kosten über die BAFA getragen werden kann.

Wenn Sie mögen, schauen wir gemeinsam darauf, welcher erste Anwendungsfall sich in Ihrem Betrieb rechnet, was er realistisch kostet und in welcher Höhe die Beratung förderbar ist. Lassen Sie uns das in einem kurzen Gespräch durchgehen.

Häufige Fragen zu Kosten und Förderung eines KI-Beraters

Was kostet ein KI-Berater?

Einen festen Stundensatz für alles gibt es nicht – seriöse KI-Beratung wird in Beratertagen kalkuliert, nicht in einem pauschalen Tool-Preis. Ein sinnvoller, überschaubarer Einstieg sind etwa fünf Beratertage ab 3.500 Euro netto. Darin steckt die Analyse Ihrer Prozesse, die Auswahl des richtigen ersten Anwendungsfalls, eine belastbare Einordnung von Datenschutz und Aufwand sowie ein konkreter Umsetzungsplan. Der eigentliche Wert bemisst sich nicht am Tagessatz, sondern an der Arbeitszeit, die der erste Anwendungsfall dauerhaft spart.

Was bekomme ich für fünf Beratertage ab 3.500 Euro netto?

Fünf Beratertage reichen für einen sauberen Einstieg: eine strukturierte Aufnahme Ihrer wichtigsten Prozesse, die Auswahl eines klar abgegrenzten ersten Anwendungsfalls, eine ehrliche Datenschutz- und Aufwandseinordnung sowie einen konkreten, umsetzbaren Fahrplan. Sie erhalten keine abstrakte Trend-Präsentation, sondern eine Entscheidungsgrundlage, mit der Sie wissen, welcher erste Schritt sich rechnet und was er kostet.

Wird KI-Beratung von der BAFA gefördert?

Ja, Beratungsleistungen für kleine und mittlere Unternehmen sind grundsätzlich über das BAFA-Programm zur Förderung unternehmerischen Know-hows förderfähig – dazu zählen Analyse, Konzeption und Strategie, wie sie am Anfang eines KI-Projekts stehen. Die konkreten Zuschusssätze und Bemessungsgrundlagen hängen von Programm, Region und Unternehmensstatus ab und ändern sich. Wichtig ist, dass die Förderfähigkeit vor Projektstart geprüft und der Antrag vor Beginn gestellt wird, weil Zuschüsse in der Regel nicht rückwirkend gewährt werden.

Ist Michael Selck für die BAFA-Förderung akkreditiert?

Ja. Michael Selck ist als BAFA-akkreditierter Berater gelistet und kann die geförderte Beratung, Konzeption und Strategie begleiten. Damit lässt sich der Einstieg in ein KI-Projekt – Analyse und Konzept – über die Förderung entlasten, bevor es an die Umsetzung geht. Die Förderfähigkeit wird vorab gemeinsam geprüft.

Lohnt sich KI-Beratung für kleine Unternehmen in Rostock und MV?

Gerade dann, wenn eine wiederkehrende Aufgabe täglich Zeit bindet. Für Betriebe in Rostock, Mecklenburg-Vorpommern und dem norddeutschen Umkreis bis in die Metropolregionen Hamburg und Berlin ist der Einstieg über fünf geförderte Beratertage ein kalkulierbarer erster Schritt. Entscheidend ist nicht die Unternehmensgröße, sondern ob es einen Prozess gibt, der sich spürbar entlasten lässt.

Was passiert nach den fünf Beratertagen?

Nach der Beratung liegt ein konkreter Fahrplan vor: welcher Anwendungsfall zuerst umgesetzt wird, welche Daten dafür nötig sind, wie der Datenschutz gelöst ist und was die Umsetzung kostet. Ob Sie danach selbst umsetzen oder die Umsetzung begleiten lassen, entscheiden Sie – die Beratung ist bewusst so aufgebaut, dass Sie auch ohne Anschlussauftrag handlungsfähig sind. Für die Umsetzung greifen je nach Standort zusätzlich eigene Förderprogramme.