Eine KI-Beratung in Rostock lohnt sich dann, wenn sie aus der Region heraus gedacht ist und nicht beim Konzept endet. Aus der Region heißt: kurze Wege für den Blick auf echte Abläufe, Kenntnis der Wirtschaftsstruktur zwischen Hafen, Ostseebädern und Landkreis – und eine direkte Verbindung zur KI-Förderung in Mecklenburg-Vorpommern. Nicht beim Konzept enden heißt: Am Ende steht kein Foliensatz, sondern ein KI-Anwendungsfall, den Ihr Team im Alltag nutzt. Dieser Beitrag beantwortet die Frage, die mir Unternehmer aus Rostock und dem Umland am häufigsten stellen – „Wer berät mich hier zu KI, und wie läuft das ab?“ – in vier konkreten Schritten, mit realistischen Kosten, dem Förderweg und einem Prüfraster für die Anbieterwahl.
Ich schreibe das als jemand, der diese Beratung in Rostock selbst anbietet. Wer zuerst einen Überblick über die Anbieterlandschaft sucht, findet ihn im ehrlichen Überblick zur KI-Beratung in Rostock. Hier geht es um etwas anderes: um den Weg. Was passiert zwischen dem ersten Anruf und dem Tag, an dem ein KI-Anwendungsfall in Ihrem Betrieb tatsächlich läuft – und an welchen Stellen dieser Weg typischerweise abreißt.
Fördercheck
Welches KI-Vorhaben passt in Ihren Betrieb – und in die KI-Förderung MV?
In einem kurzen Gespräch schauen wir auf Ihre Abläufe: Welcher davon eignet sich für einen ersten KI-Anwendungsfall, ob Beratung und Umsetzung förderfähig sind und wie sich das Vorhaben zeitlich so aufsetzen lässt, dass der Antrag vor dem Projektstart steht. Unverbindlich, konkret und ohne Verkaufsdruck.
Warum KI-Beratung aus der Region heraus gedacht sein sollte
Nähe allein ist kein Qualitätsmerkmal. Ein Berater wird nicht dadurch gut, dass er in Rostock sitzt. Trotzdem macht die regionale Perspektive einen Unterschied, und zwar an drei sehr praktischen Stellen.
Erstens: die Wirtschaftsstruktur kennen
Rostock und der Landkreis sind kein homogener Markt. Wer hier berät, hat es in einer Woche mit sehr unterschiedlichen Betrieben zu tun – und jeder davon hat andere Zeitfresser:
- Hafen und maritime Wirtschaft. Spedition, Umschlag, Schiffsausrüstung, Zulieferer und hafennahe Dienstleister arbeiten mit vielen Beteiligten, vielen Dokumenten und viel Abstimmung. Hier liegen die ersten KI-Anwendungsfälle meist bei Auftragsdaten aus E-Mails, Lieferpapieren, Statusanfragen und der Übergabe zwischen Schichten. Mehr dazu in KI konkret: Spediteure und Logistikbetriebe in Norddeutschland.
- Tourismus und Gastgewerbe. Zwischen Warnemünde und den Ostseebädern im Landkreis prägen Saisonspitzen den Alltag: Buchungsanfragen in mehreren Sprachen, Bewertungen, wechselnde Aushilfen, Dienstpläne. KI hilft hier vor allem bei Anfragen, Gästekommunikation und Einarbeitung – siehe KI konkret: Hotels und Gastronomie an der Ostseeküste.
- Handwerk im Landkreis. Zwischen Güstrow, Bad Doberan und dem Rostocker Umland sitzen viele Betriebe, deren Inhaber abends Angebote schreiben und morgens auf der Baustelle stehen. Die Hebel: Angebotsvorbereitung, Fotodokumentation, Aufmaß, Terminabstimmung. Konkret beschrieben in KI konkret: Was Handwerksbetriebe in MV jetzt umsetzen können.
- Dienstleister in Stadt und Landkreis. Kanzleien, Ingenieurbüros, Pflegedienste, Makler, Agenturen: Hier steckt das Kapital im Wissen – und dieses Wissen steckt oft in Köpfen, Ordnern und Postfächern. Erste Anwendungsfälle sind Protokolle, Standardschreiben und ein abfragbares Firmenwissen.
Wer diese Unterschiede kennt, stellt im Erstgespräch bessere Fragen und muss weniger erklärt bekommen. Das spart Ihnen Zeit – und verhindert, dass Ihnen ein Anwendungsfall verkauft wird, der in einem Konzern funktioniert, aber nicht in einem Betrieb mit 25 Leuten.
Zweitens: kurze Wege für den Blick auf echte Abläufe
Ein großer Teil der Beratung läuft heute online. Aber manche Dinge muss man sehen: wie die Post im Büro ankommt, wo der Lieferschein landet, wie die Übergabe zwischen Werkstatt und Büro funktioniert. Aus Rostock heraus ist ein Vor-Ort-Termin in Warnemünde, Güstrow oder Bad Doberan ein halber Vormittag, kein Reisetag. Das senkt die Hemmschwelle, genau hinzusehen, statt sich auf Schilderungen zu verlassen.
Drittens: die direkte Verbindung zur KI-Förderung MV
Mecklenburg-Vorpommern fördert seit dem 30. Juni 2026 die Anwendung von KI in kleinen und mittleren Unternehmen – mit bis zu 50 Prozent Zuschuss und maximal 50.000 Euro. Dazu kommt die BAFA-Förderung für die Beratung selbst. Beides funktioniert nur, wenn die Förderung von Anfang an mitgeplant wird und nicht nachträglich. Wer in MV berät, sollte die Bedingungen, den Antragsweg über das TBI in Schwerin und die Zeitfenster kennen. Die Details stehen in KI-Förderung MV 2026: Bis zu 50.000 Euro Zuschuss für die Umsetzung.
Wer berät mich in Rostock zu KI – und wie läuft das ab?
Die kurze Antwort: Sie brauchen einen Berater, der bei Ihren Abläufen beginnt, die Förderung in MV kennt und die Umsetzung selbst leisten oder sauber übergeben kann. Der Ablauf hat bei mir vier Schritte. Jeder endet mit einem greifbaren Ergebnis – und mit einer bewussten Entscheidung, ob es weitergeht.
Schritt 1: Das Erstgespräch – klären, ob sich ein weiterer Schritt lohnt
Dauer: 30 bis 60 Minuten, online oder bei Ihnen im Betrieb. Kosten: in der Regel keine.
Im Erstgespräch geht es nicht um Tools, sondern um drei Fragen: Was passiert in Ihrem Betrieb heute manuell und wiederholt sich ständig? Wo geht spürbar Zeit verloren – bei Ihnen selbst oder im Team? Und welche Informationen liegen verstreut, auf Papier oder nur im Kopf einzelner Mitarbeiter?
Vorbereiten müssen Sie wenig. Hilfreich ist, wenn Sie zwei oder drei Abläufe benennen können, die Sie und Ihr Team regelmäßig ärgern. Am Ende des Gesprächs steht eine ehrliche Einschätzung: Lohnt sich ein weiterer Schritt, ist zuerst etwas anderes dran – etwa die Digitalisierung von Papierprozessen –, oder passt das Thema gerade nicht. Auch das ist ein brauchbares Ergebnis.
Schritt 2: Prozess- und Datenanalyse – verstehen, was wirklich passiert
Dauer: je nach Betriebsgröße einige Tage, verteilt über zwei bis vier Wochen.
Jetzt wird es konkret. Die relevanten Abläufe werden aufgenommen, und zwar so, wie sie tatsächlich laufen – nicht so, wie sie im Handbuch stehen. Dazu gehören Gespräche mit den Menschen, die den Ablauf täglich machen, und wo sinnvoll ein Blick vor Ort.
Genauso wichtig ist die zweite Hälfte: die Daten. Eine KI kann nur mit Informationen arbeiten, die sie erreicht. Deshalb klären wir für jeden Ablauf:
- Wo liegen die Informationen? In der Branchensoftware, in Excel, im Postfach, auf Papier, in Köpfen?
- In welcher Qualität? Vollständig und einheitlich – oder jedes Mal anders?
- Was darf das Haus verlassen? Welche Daten sind personenbezogen oder vertraulich, wo dürfen sie verarbeitet werden, wer gibt Ergebnisse frei?
- Was kostet der Ablauf heute? Wie oft kommt er vor, wie lange dauert er, wie häufig passieren Fehler? Ohne diese Zahl lässt sich später kein Nutzen beurteilen. Welche Kennzahlen dafür reichen, steht in Erst rechnen, dann automatisieren.
Ergebnis: eine übersichtliche Prozesslandkarte, eine ehrliche Einschätzung der Datenlage und eine Liste möglicher Ansatzpunkte. Stellt sich heraus, dass die Grundlagen noch fehlen, ist der richtige nächste Schritt eine Digitalisierungsberatung statt eines KI-Projekts. Warum, beschreibt dieser Beitrag: Was heute nur auf Papier steht, kann morgen keine KI nutzen.
Schritt 3: Priorisierte Use Cases – zwei oder drei statt zwanzig
Dauer: ein bis zwei Abstimmungstermine.
Aus der Analyse ergeben sich fast immer mehr Ideen, als ein Betrieb gleichzeitig umsetzen kann. Der wichtigste Beitrag der Beratung an dieser Stelle ist deshalb nicht Kreativität, sondern Auswahl. Jeder mögliche Anwendungsfall wird nach denselben Kriterien bewertet:
- Nutzen: Wie viel Zeit, Fehler oder Wartezeit spart er – gemessen an den Zahlen aus Schritt 2?
- Aufwand: Was braucht es an Technik, Anbindung und Einarbeitung?
- Datenreife: Sind die nötigen Informationen schon digital und brauchbar?
- Risiko: Was passiert, wenn die KI danebenliegt? Wer prüft und gibt frei?
- Förderfähigkeit: Passt das Vorhaben in ein Förderprogramm, und erreicht es eine geforderte Mindestinvestition?
Typische erste Anwendungsfälle in der Region sind bodenständig: Anfragen im Postfach vorsortieren und Antworten vorbereiten, Angebote aus früheren Projekten ableiten, Lieferpapiere und Belege erfassen, Protokolle aus Gesprächen erstellen oder internes Wissen über einen eigenen Assistenten abfragbar machen. Was so ein Assistent kann, beschreibe ich in Unternehmens-GPT: Was ein eigener KI-Assistent mit Firmenwissen kann.
Ergebnis: zwei oder drei priorisierte Anwendungsfälle mit Nutzen, Aufwand, grober Kostenschätzung und Einordnung zur Förderung – und eine klare Empfehlung, mit welchem davon Sie beginnen.
Schritt 4: Umsetzung mit Förderprüfung – vom Plan in den Alltag
Dauer: für einen klar abgegrenzten ersten Anwendungsfall einige Wochen bis wenige Monate, plus gegebenenfalls die Zeit bis zur Förderbewilligung.
An dieser Stelle reißen die meisten KI-Vorhaben ab. Das Konzept liegt vor, alle finden es gut – und dann passiert nichts, weil niemand für die Umsetzung zuständig ist. Deshalb gehört die Umsetzung bei mir zur Beratung dazu. Sie läuft in einer festen Reihenfolge:
- Förderprüfung vor dem Start. Passt das Vorhaben in die KI-Förderung MV? Wird die Mindestinvestition erreicht? Der Antrag wird gestellt, bevor das Vorhaben beginnt – wer vorher bestellt oder beauftragt, verliert die Förderung in der Regel. Wie Sie das Projekt im Antrag so beschreiben, dass Gutachter es verstehen, steht in Förderantrag für Digitalisierung und KI.
- Aufbau in kleinen Schritten. Der Anwendungsfall wird gebaut, an Ihre Abläufe angebunden und zuerst mit echten Fällen getestet – mit klarer Regel, wer Ergebnisse prüft und freigibt.
- Einführung im Team. Die Menschen, die damit arbeiten, werden eingewiesen. Der EU AI Act verlangt seit Februar 2025 ohnehin, dass Mitarbeitende, die KI nutzen, über ausreichende KI-Kompetenz verfügen.
- Messen und Regelbetrieb. Nach einigen Wochen wird verglichen: Was kostet der Ablauf jetzt? Trägt der Anwendungsfall, geht er in den Regelbetrieb, und der nächste aus der Liste kommt an die Reihe.
Warum KI-Projekte nach einem gelungenen Test trotzdem oft steckenbleiben und was vor dem Regelbetrieb geklärt sein muss, habe ich ausführlich beschrieben: Vom Pilot in den Alltag.
Eine KI-Beratung ist nicht dann fertig, wenn das Konzept steht. Sie ist fertig, wenn Ihr Team den ersten Anwendungsfall nutzt, ohne darüber nachzudenken.
Die KI-Förderung MV und ihr Zeitfenster bis Ende 2027
Weil Schritt 4 so eng an der Förderung hängt, hier die Eckdaten der Landesförderung im Überblick – Stand heute, ohne Gewähr für spätere Änderungen:
- Wer: Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten und einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Mecklenburg-Vorpommern.
- Wie viel: bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, höchstens 50.000 Euro.
- Mindestinvestition: 15.000 Euro bei bis zu 50 Beschäftigten, 20.000 Euro bei mehr als 50 Beschäftigten.
- Was: Investitionen in Hard- und Software zur Einführung und Nutzung von KI – also die Anwendung, nicht die Forschung.
- Laufzeit: Das geförderte Vorhaben soll grundsätzlich innerhalb von zwölf Monaten durchgeführt werden.
- Antrag: über die TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH in Schwerin, vor Beginn des Vorhabens.
Dazu kommt ein Datum, das für die Planung entscheidend ist: In einem Webinar der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte wurde erstmals genannt, dass das Programm zum 31. Dezember 2027 enden soll. Diese Angabe stammt bislang aus einer regionalen Quelle und sollte vor der konkreten Planung beim TBI bestätigt werden – die Einordnung steht in KI-Förderung MV: Ein Webinar nennt erstmals ein Förderende – 31.12.2027. Rechnet man von diesem Datum zurück – Analyse, Antrag, Bewilligung, bis zu zwölf Monate Umsetzung –, wird klar: Wer die Förderung nutzen will, sollte 2026 und Anfang 2027 mit der Vorbereitung beginnen, nicht erst kurz vor Schluss.
Welche Programme darüber hinaus in Frage kommen und wie man Beratungs- und Umsetzungsförderung sauber trennt, beschreibe ich in Fördermittelberatung in MV: So finden Sie den passenden Zuschuss.
KI-Beratung oder KI-Workshop – was brauchen Sie?
Die beiden Begriffe werden oft verwechselt, dabei lösen sie unterschiedliche Aufgaben:
- Ein KI-Workshop dauert meist einen halben Tag und richtet sich an Ihr Team. Er schafft ein gemeinsames Verständnis, was KI kann und was nicht, sammelt Ideen aus den echten Abläufen und legt erste Regeln für den Umgang fest. Ergebnis ist ein Team, das mitdenkt, und eine erste Liste möglicher Anwendungsfälle.
- Eine KI-Beratung ist ein Projekt. Sie analysiert Abläufe und Daten im Detail, bewertet und priorisiert Anwendungsfälle, prüft die Förderung und begleitet die Umsetzung, bis der erste Anwendungsfall im Alltag läuft.
Wann was passt? Wenn Ihr Team noch wenig Berührung mit KI hat oder Vorbehalte bestehen, ist der Workshop ein guter Einstieg – er macht die Beratung danach schneller und die Akzeptanz größer. Wenn Sie dagegen schon wissen, welcher Ablauf Sie Zeit kostet, und eine Entscheidung brauchen, ist die Beratung der direkte Weg. Wie ein halber Tag aufgebaut sein muss, damit sich danach wirklich etwas ändert, steht in KI-Workshop in Rostock und Norddeutschland: Wie ein halber Tag Ihr Team weiterbringt.
Was eine KI-Beratung in Rostock realistisch kostet
Als grobe Orientierung, nicht als Angebot:
- Erstgespräch: bei seriösen Anbietern in der Regel kostenlos und unverbindlich.
- Prozess- und Datenanalyse mit priorisierten Anwendungsfällen: meist im niedrigen vierstelligen Bereich.
- Tiefere Konzepte für mehrere Bereiche oder größere Betriebe: im mittleren vierstelligen bis unteren fünfstelligen Bereich.
- Umsetzung: abhängig vom Anwendungsfall – von wenigen Tausend Euro für einen abgegrenzten Automatisierungsschritt bis zu größeren Beträgen für vernetzte Systeme.
Zwei Förderhebel drücken diese Beträge in MV deutlich:
- Für die Beratung: Die BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen bezuschusst Analyse, Konzeption und Strategie für kleine und mittlere Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern mit bis zu 80 Prozent des förderfähigen Honorars. Voraussetzung ist ein BAFA-akkreditierter Berater, der Antrag kommt vor der Beratung – und die aktuelle Richtlinie gilt nur für Anträge bis zum 31. Dezember 2026. Mehr dazu in BAFA-Beratungsförderung endet 2026.
- Für die Umsetzung: Die KI-Förderung MV übernimmt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Ein einfaches Rechenbeispiel: Bei 30.000 Euro förderfähigen Ausgaben für Software und Einrichtung eines KI-Anwendungsfalls läge der Zuschuss bei bis zu 15.000 Euro – sofern alle Bedingungen erfüllt sind.
Wichtig: Geförderte Beratung und geförderte Umsetzung sind zwei getrennte Vorhaben mit getrennten Anträgen. Eine ausführliche Beispielrechnung finden Sie in Was kostet ein KI-Berater? Ein ehrliches Rechenbeispiel – inklusive Förderung.
Wann sich eine KI-Beratung lohnt – und wann nicht
Eine KI-Beratung lohnt sich, wenn mindestens zwei dieser Punkte zutreffen:
- Es gibt Abläufe, die sich ständig wiederholen und nach erkennbaren Regeln laufen – Anfragen, Angebote, Belege, Protokolle, Standardauskünfte.
- Sie oder Ihre Fachkräfte verbringen spürbar Zeit mit Aufgaben, für die Sie eigentlich nicht da sind.
- Die nötigen Informationen liegen schon größtenteils digital vor, wenn auch verstreut.
- Es gibt jemanden im Betrieb, der Zeit und Mandat hat, ein Projekt zu begleiten.
- Sie wollen die Förderung in MV nutzen und brauchen einen sauber vorbereiteten Antrag.
Sie lohnt sich (noch) nicht, wenn Ihre Abläufe weitgehend auf Papier laufen, wenn Sie eigentlich ein Tool suchen statt ein Problem zu lösen, oder wenn niemand intern das Projekt tragen kann. Dann ist der ehrlichere erste Schritt ein anderer – und ein guter Berater sagt Ihnen das.
Woran Rostocker Unternehmer einen seriösen KI-Berater erkennen
Gerade weil „KI-Beratung“ kein geschützter Begriff ist, hilft ein nüchternes Prüfraster. Ein seriöser KI-Berater …
- … fragt zuerst nach Ihren Abläufen, nicht nach Ihrem Budget oder dem Tool, das Sie gern hätten.
- … verspricht keine pauschalen Einsparungen. „50 Prozent weniger Arbeit“ ohne Blick auf Ihre Zahlen ist ein Warnsignal.
- … legt Leistung, Ergebnis und Kosten schriftlich fest, bevor Sie beauftragen.
- … bringt Datenschutz selbst auf – welche Daten das Haus verlassen, wo sie verarbeitet werden, wer freigibt. Eine praktische Einordnung: ChatGPT im Betrieb: erlaubt oder Datenschutz-Falle?
- … kennt die Förderung in MV im Detail und nennt Bedingungen mit dem Hinweis, dass sie vor Antragstellung geprüft werden müssen – statt Zuschüsse zu versprechen.
- … kann eine BAFA-Akkreditierung nachweisen, wenn die Beratung über das BAFA gefördert werden soll.
- … setzt um oder sagt klar, wer umsetzt. Eine Roadmap ohne Umsetzer verstaubt.
- … sagt auch Nein, wenn sich ein Projekt noch nicht lohnt.
Welche Anbieterart zu welchem Vorhaben passt – Agentur, Einzelberater, Freelancer oder Software-Anbieter –, vergleicht dieser Beitrag: KI-Agentur, KI-Berater oder Freelancer?
Rostock, Landkreis und darüber hinaus
Ich arbeite von Rostock aus für Betriebe in der Hansestadt, im Landkreis Rostock und in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Erstgespräch, Auswertung und Abstimmung laufen häufig online, Prozessaufnahmen und Workshops vor Ort. Für Unternehmen weiter westlich gilt dasselbe Prinzip – wie das für die Metropolregion aussieht und warum dort die Förderung vom Standort abhängt, steht in KI-Beratung Hamburg: Was der Mittelstand in der Metropolregion jetzt angehen sollte. Wenn Sie vor allem wissen wollen, wie Beratung, Umsetzung und Förderung bei mir ineinandergreifen, finden Sie das in KI-Berater in Rostock: Beratung, Umsetzung und Förderung aus einer Hand.
Warum Sie mit mir sprechen können
- Seit 2009 in der digitalen Umsetzung in Rostock. Mit pxMEDIA.de habe ich über 15 Jahre Websites, Marketing und digitale Projekte für Unternehmen in MV und Norddeutschland gebaut.
- Beratung und Umsetzung aus einer Hand. Über ONFYR Digital begleite ich Digitalisierung, KI und Fördermittel strategisch, über pxMEDIA wird das Ergebnis gebaut.
- Belegbare Qualifikation. BAFA-akkreditierter Berater und zertifizierter KI-Manager – was das Siegel bedeutet, steht in Zertifizierter KI-Manager in Rostock.
- Ich baue selbst, worüber ich rede. Firmengehirn, KI-gestützte Website-Verwaltung und automatisierte Prozesse laufen im eigenen Betrieb – keine Vortragsthemen, sondern Werkzeuge im Alltag.
Kurz gesagt
KI-Beratung in Rostock lohnt sich, wenn sie die Region kennt – Hafen, Tourismus, Handwerk und Dienstleister im Landkreis – und wenn sie nicht beim Konzept stehen bleibt. Der Weg hat vier Schritte: Erstgespräch, Prozess- und Datenanalyse, priorisierte Anwendungsfälle, Umsetzung mit Förderprüfung. Die Beratung lässt sich in MV über das BAFA bezuschussen (Anträge bis 31. Dezember 2026), die Umsetzung über die KI-Förderung MV mit bis zu 50.000 Euro – nach aktuellem Stand mit einem Zeitfenster bis Ende 2027. Wer diese Förderung nutzen will, sollte jetzt mit der Vorbereitung beginnen.
Der nächste Schritt
Wenn Sie in Rostock oder Umgebung ein Unternehmen führen und wissen möchten, welcher Ablauf sich bei Ihnen für einen ersten KI-Anwendungsfall eignet und ob er in die KI-Förderung MV passt, schauen wir uns das gemeinsam an – online oder bei Ihnen vor Ort. Lassen Sie uns das in einem kurzen Fördercheck einordnen.
Häufige Fragen zur KI-Beratung in Rostock
Weitere Antworten rund um Kosten, Förderung, Datenschutz und erste Schritte habe ich in einem eigenen Beitrag gebündelt: KI und Digitalisierung in Rostock: Die 15 häufigsten Unternehmerfragen.
Wie läuft eine KI-Beratung in Rostock ab?
In vier Schritten: Im Erstgespräch (30 bis 60 Minuten, in der Regel kostenlos) wird geklärt, ob sich ein weiterer Schritt lohnt. In der Prozess- und Datenanalyse werden die relevanten Abläufe aufgenommen und geprüft, wo die nötigen Informationen liegen. Daraus entstehen zwei bis drei priorisierte Anwendungsfälle. Der erste davon wird mit vorheriger Förderprüfung umgesetzt, im Alltag gemessen und in den Regelbetrieb überführt.
Wie lange dauert es vom Erstgespräch bis zum umgesetzten KI-Projekt?
Als Orientierung: Erstgespräch und Analyse brauchen meist zwei bis sechs Wochen, die Umsetzung eines klar abgegrenzten ersten Anwendungsfalls einige Wochen bis wenige Monate. Wird eine Förderung beantragt, kommt die Zeit bis zur Bewilligung hinzu, weil das Vorhaben in der Regel erst danach beginnen darf. Bei der KI-Förderung MV soll das geförderte Vorhaben grundsätzlich innerhalb von zwölf Monaten durchgeführt werden.
Was kostet eine KI-Beratung in Rostock?
Ein Erstgespräch ist bei seriösen Anbietern in der Regel kostenlos. Eine kompakte Potenzial- und Prozessanalyse mit priorisierten Anwendungsfällen liegt meist im niedrigen vierstelligen Bereich, tiefere Konzepte je nach Betriebsgröße im mittleren vierstelligen bis unteren fünfstelligen Bereich. Die Umsetzung hängt stark vom Anwendungsfall ab. Leistung, Ergebnis und Aufwand sollten vor der Beauftragung schriftlich feststehen.
Ist eine KI-Beratung in Mecklenburg-Vorpommern förderfähig?
Beratung, Analyse und Konzeption können für kleine und mittlere Unternehmen über die BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen bezuschusst werden, in Mecklenburg-Vorpommern mit bis zu 80 Prozent des förderfähigen Honorars. Voraussetzung ist ein BAFA-akkreditierter Berater. Die aktuelle Richtlinie gilt nur für Anträge bis zum 31. Dezember 2026. Der Antrag muss vor Beginn der Beratung gestellt werden.
Wird die Umsetzung eines KI-Projekts in MV gefördert?
Ja. Das Land fördert Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten und Betriebsstätte in MV bei Investitionen in Hard- und Software für KI-Anwendungen mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, höchstens 50.000 Euro. Die Mindestinvestition liegt bei 15.000 Euro (bis 50 Beschäftigte) bzw. 20.000 Euro (mehr als 50 Beschäftigte), der Antrag läuft über das TBI in Schwerin. Nach einer regionalen Quelle soll das Programm zum 31. Dezember 2027 enden; das Datum sollte vor der Planung beim TBI bestätigt werden.
Was ist der Unterschied zwischen KI-Beratung und KI-Workshop?
Ein KI-Workshop dauert meist einen halben Tag, richtet sich an das Team und schafft gemeinsames Verständnis, erste Ideen und Regeln. Eine KI-Beratung ist ein Projekt: Sie analysiert Abläufe und Daten, priorisiert Anwendungsfälle, prüft die Förderung und begleitet die Umsetzung bis in den Alltag. Der Workshop kann ein guter Einstieg in die Beratung sein, ersetzt sie aber nicht.
Berät Michael Selck auch außerhalb von Rostock?
Ja. Michael Selck arbeitet von Rostock aus für Unternehmen im Landkreis Rostock, in ganz Mecklenburg-Vorpommern und im norddeutschen Umkreis bis Hamburg. Erstgespräch, Auswertung und Abstimmung laufen häufig online, Prozessaufnahmen und Workshops vor Ort.