Wer in Greifswald, Neubrandenburg oder Stralsund nach einem KI-Berater in der Nähe sucht, hat meist zwei ganz praktische Fragen: Wie läuft so ein Projekt konkret ab? Und gibt es dafür Zuschüsse? Die kurze Antwort: Auch Betriebe in Vorpommern und der Mecklenburgischen Seenplatte können KI pragmatisch einführen – ohne IT-Abteilung, ohne Großprojekt. Der Einstieg beginnt mit den eigenen Abläufen, nicht mit einem Tool. Und die KI-Förderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann die Umsetzung mitfinanzieren, voraussichtlich noch bis Ende 2027.
Vorab die ehrliche Einordnung: Ich sitze in Rostock und habe kein Büro in Greifswald oder Neubrandenburg. Ich begleite Unternehmen in ganz Mecklenburg-Vorpommern – vor Ort, wenn Abläufe sichtbar werden müssen, und online für alles, was am Bildschirm genauso gut oder besser funktioniert. Stralsund, Greifswald, Anklam und Neubrandenburg liegen von Rostock aus zwischen gut einer und anderthalb Stunden entfernt, Usedom etwas weiter. Und eine regionale Verbindung gibt es beim Thema Förderung ohnehin: Das voraussichtliche Förderende der KI-Förderung MV wurde zuerst in einem Webinar der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte genannt.
Fördercheck
Welcher Ablauf in Ihrem Betrieb wäre der richtige Einstieg – und passt er zur KI-Förderung MV?
In einem kurzen Gespräch schauen wir gemeinsam auf Ihren Betrieb: Wo geht heute Zeit verloren, welche Informationen liegen verstreut oder auf Papier, lohnt sich ein KI-Projekt jetzt – und erfüllt es die Voraussetzungen der Landesförderung? Ehrlich eingeordnet, ohne Verkaufsdruck.
Warum der Einstieg bei Ihren Abläufen beginnt – nicht bei einem Tool
Die meisten KI-Vorhaben, die ich scheitern sehe, beginnen mit einem Werkzeug: Jemand hat eine Vorführung gesehen, ein Abo abgeschlossen oder einen Chatbot auf die Website gesetzt. Drei Monate später nutzt es kaum jemand, weil es an keinem echten Ablauf im Betrieb hängt. Das Tool war die Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hatte.
Ich drehe die Reihenfolge deshalb konsequent um: erst der Ablauf, dann das Werkzeug, dann der nächste Schritt. Wo geht in Ihrem Betrieb jeden Tag Zeit verloren? Welche Informationen werden mehrfach abgetippt, gesucht oder nachgefragt? Wer beantwortet immer wieder dieselben Fragen? Erst wenn das klar ist, lässt sich sagen, ob KI hilft – und welche. Warum das kein Umweg ist, sondern der schnellere Weg, habe ich in KI-Beratung beginnt nicht mit Tools, sondern mit Prozessen ausführlich beschrieben.
In Vorpommern fehlt selten der Wille zu KI. Es fehlt der eine Ablauf, mit dem man anfängt – und jemand, der ihn bis in den Alltag bringt.
Vorpommern und die Seenplatte: was die Region für KI-Projekte besonders macht
Die Region zwischen Ostseeküste und Seenplatte ist dünn besiedelt, die Wege sind lang, und viele Betriebe sind klein bis mittelgroß. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist flächenmäßig der größte Landkreis Deutschlands, der Landkreis Vorpommern-Greifswald reicht von Usedom bis an die Uecker. Daraus ergeben sich ein paar Besonderheiten, die bei jedem KI-Projekt mitgedacht werden sollten:
- Saison und Spitzenlast. Auf Usedom, Rügen und an den Seen konzentriert sich ein großer Teil des Geschäfts auf wenige Monate. Genau dann fehlt die Zeit für Anfragen, Bewertungen und Organisation – und genau dann ist jede entlastete Stunde am meisten wert.
- Knappe Fachkräfte, lange Wege. Wenn eine Stelle frei wird, bleibt sie oft lange frei. Wer Mitarbeiter von Routinearbeit entlastet, hält sie im Betrieb und gewinnt Kapazität, ohne neu einzustellen. Wie ernst das Thema wird, zeigt 723.000 fehlende Fachkräfte bis 2029.
- Nachfolge und Erfahrungswissen. In vielen inhabergeführten Betrieben steckt das wichtigste Wissen in wenigen Köpfen. Steht eine Übergabe an, wird es Zeit, dieses Wissen abfragbar zu machen – mehr dazu in Wissen sichern, wenn der beste Mitarbeiter geht.
- Grenznähe zu Polen. Rund um Usedom, Anklam und Pasewalk kommen Gäste, Kunden und Mitarbeiter auch aus Polen. Mehrsprachige Kommunikation ist hier kein Luxus, sondern Alltag – und eine der Aufgaben, die Sprachmodelle heute schon gut vorbereiten.
Für KI folgt daraus eine klare Rolle: Sie soll das vorhandene Team entlasten, nicht ersetzen. Sie soll Routinen abnehmen, Wissen im Betrieb halten und Spitzen abfedern. Mit großen Zukunftsbildern hat das wenig zu tun, mit dem Montagmorgen im eigenen Betrieb sehr viel.
Typische Ansatzpunkte für die Wirtschaft in Vorpommern und der Seenplatte
Die folgenden Branchenbilder sind typische Muster aus der Praxis, keine Fallstudien einzelner Unternehmen. Sie zeigen, wo eine KI-Beratung in der Region zuerst nach dem Hebel suchen würde. Bei jedem gilt: Die KI bereitet vor, der Mensch prüft und entscheidet.
Tourismus und Vermietung auf Usedom und Rügen
Heute: Ferienwohnungsvermieter, Pensionen, Hotels und Agenturen beantworten in der Saison Dutzende Anfragen am Tag – Verfügbarkeit, Hunde erlaubt, Parkplatz, Anreisezeit, Kurtaxe, Bettwäsche. Dazu kommen Bewertungen auf mehreren Portalen, Übergabeinformationen für Gäste, Absprachen mit Reinigungskräften und Hausmeistern. Vieles läuft über Telefon, E-Mail und Messenger parallel.
Mit KI: Anfragen werden vorsortiert und auf Basis Ihrer eigenen Hausinformationen beantwortet oder als Antwortentwurf vorbereitet – auf Deutsch, Englisch oder Polnisch. Antworten auf Bewertungen entstehen als Entwurf in Ihrem Ton, Check-in-Informationen gehen automatisch zum richtigen Zeitpunkt raus, und der Wechselplan für die Reinigung wird aus den Buchungen vorbereitet. Was nicht eindeutig ist, landet bei Ihnen.
Voraussetzung: gepflegte Basisinformationen zu jedem Objekt und klare Regeln, was automatisch rausgehen darf. Mehr Beispiele für das Gastgewerbe: KI konkret: Was Hotels und Gastronomie an der Ostseeküste jetzt umsetzen können.
Gesundheitswirtschaft
Heute: Mit der Universitätsmedizin in Greifswald, dem Klinikum in Neubrandenburg, Reha- und Kurkliniken in den Seebädern, Arztpraxen, Pflegediensten und Medizintechnik-Zulieferern ist die Gesundheitswirtschaft einer der großen Arbeitgeber der Region. Für den Mittelstand darin – Praxen, ambulante Dienste, Therapiezentren, Sanitätshäuser – heißt das: viel Dokumentation, volle Telefone, knappes Personal.
Mit KI: Sprachnotizen aus dem Einsatz werden zu strukturierten Berichtsentwürfen, wiederkehrende Patienten- und Angehörigenfragen werden vorsortiert, Recall- und Terminabstimmungen laufen ohne Hin und Her, und interne Standards lassen sich in normaler Sprache abfragen. Diagnose und Behandlung bleiben selbstverständlich beim Fachpersonal – die KI nimmt die Arbeit drumherum ab.
Voraussetzung: eine saubere datenschutzrechtliche Grundlage mit Verarbeitung in der EU und klare Freigaberegeln. Vertiefung: KI konkret für Arzt- und Zahnarztpraxen und KI konkret für Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen.
Ernährungswirtschaft
Heute: Von der Landwirtschaft über Molkereien, Fleisch- und Fischverarbeitung bis zu Bäckereien, Hofläden und Direktvermarktern prägt die Ernährungswirtschaft Vorpommern und die Seenplatte. Die Zeitfresser liegen selten in der Produktion selbst, sondern drumherum: Spezifikationen und Rückfragen von Handelskunden zu Inhaltsstoffen, Allergenen und Herkunft, Lieferantenunterlagen, Hygiene- und Qualitätsdokumentation, Schichtübergaben, Bestellungen per Fax, Mail und Telefon.
Mit KI: Spezifikationsanfragen werden gegen Ihre Produktdaten abgeglichen und als Antwortentwurf vorbereitet, eingehende Bestellungen aus unterschiedlichen Kanälen werden ausgelesen und strukturiert, Prüfprotokolle entstehen aus Notizen und Fotos, Lieferantendokumente werden auf Vollständigkeit und Ablaufdaten geprüft.
Voraussetzung: Produkt- und Rezepturdaten an einer Stelle, nicht in fünf Excel-Dateien. Für Agrarbetriebe habe ich das ausführlich beschrieben: KI konkret: Was Landwirtschaftsbetriebe und Agrarunternehmen in MV jetzt umsetzen können.
Handwerk und Dienstleister
Heute: Der Handwerksbetrieb in Anklam, das Ingenieurbüro in Neubrandenburg, die Steuer- oder Immobilienkanzlei in Stralsund, der IT-Dienstleister in Greifswald: Die Abläufe unterscheiden sich, die Engpässe ähneln sich. Angebote werden aus alten Angeboten zusammengesucht, Aufmaße und Baustellennotizen abends nachgetragen, das Postfach unterbricht ständig, und der Chef ist für fast jede Frage die einzige Anlaufstelle.
Mit KI: Anfragen werden strukturiert und gegen frühere Angebote und Preislisten abgeglichen, ein Angebotsentwurf entsteht, fehlende Angaben werden markiert. Aus Sprachnotizen und Fotos werden Dokumentationen und Protokolle, aus dem Postfach eine vorsortierte Liste mit Antwortentwürfen. Kalkulation und fachliche Bewertung bleiben beim Meister oder Berater – aber er beginnt nicht mehr bei null.
Voraussetzung: frühere Angebote, Leistungsbeschreibungen und Vorlagen in digitaler, auffindbarer Form. Wie das im Handwerk konkret aussieht: KI konkret: Was Handwerksbetriebe in MV jetzt umsetzen können.
Wichtig für die Förderung: Die KI-Förderung MV verlangt, dass die Lösung überwiegend auf selbstlernender KI beruht – etwa maschinellem Lernen oder Sprachmodellen. Eine reine regelbasierte Automatisierung reicht nicht, und es gilt eine Mindestprojektgröße. Nicht jeder sinnvolle erste Schritt ist also automatisch förderfähig. Genau das klären wir in der Analyse, bevor Geld ausgegeben wird.
Der Weg vom Erstgespräch zum Pilotprojekt
Ein KI-Projekt hat bei mir fünf Stationen. Jede endet mit einem greifbaren Ergebnis und einer bewussten Entscheidung, ob es weitergeht. Die Zeitangaben sind Orientierungswerte für einen mittelständischen Betrieb, keine Zusagen.
1. Erstgespräch – klären, ob sich ein nächster Schritt lohnt
Dauer: 30 bis 60 Minuten, meist online. Kosten: in der Regel keine.
Im Mittelpunkt stehen drei Fragen: Was wiederholt sich bei Ihnen ständig von Hand? Wo geht spürbar Zeit verloren? Welche Informationen liegen verstreut oder nur auf Papier? Am Ende steht eine ehrliche Einschätzung – auch wenn sie lautet, dass zuerst etwas anderes dran ist, etwa die Digitalisierung von Unterlagen. Wie Papier zur nutzbaren Grundlage wird, steht in Was heute nur auf Papier steht, kann morgen keine KI nutzen.
2. Prozessanalyse – verstehen, was wirklich passiert
Dauer: je nach Betriebsgröße einige Tage, verteilt über zwei bis vier Wochen.
Die relevanten Abläufe werden mit den Menschen aufgenommen, die sie täglich erledigen – dort, wo es sinnvoll ist, bei Ihnen vor Ort. Dazu gehören Zahlen: Wie oft kommt der Ablauf vor, wie lange dauert er, wie oft gibt es Rückfragen oder Fehler? Ohne diese Ausgangswerte lässt sich später weder der Förderantrag begründen noch sagen, ob sich das Projekt gelohnt hat. Was eine Prozessanalyse leistet, erkläre ich im Wissensbereich; welche Kennzahlen Sie vorher kennen sollten, steht in Erst rechnen, dann automatisieren.
3. Förderprüfung und Antrag – bevor irgendetwas bestellt wird
Dauer: meist ein bis drei Wochen für Prüfung und Antragsunterlagen, danach die Bearbeitungszeit des Fördergebers.
Aus der Analyse entsteht der priorisierte Anwendungsfall – und mit ihm die Frage, welche Förderung passt. Für die Umsetzung ist das in MV vor allem die KI-Förderung des Landes, für Beratung und Konzeption die BAFA-Beratungsförderung. Welche Programme in welcher Reihenfolge zusammenpassen, erklärt Fördermittelberatung in MV: So finden Sie den passenden Zuschuss; wie Sie das Vorhaben so beschreiben, dass Gutachter es verstehen, steht in Förderantrag für Digitalisierung und KI. Die eiserne Regel: Der Antrag kommt vor dem Liefer- oder Leistungsvertrag.
4. Pilotprojekt – ein Anwendungsfall, echte Fälle, klare Regeln
Dauer: für einen klar abgegrenzten Anwendungsfall einige Wochen bis wenige Monate; ein gefördertes Vorhaben soll grundsätzlich innerhalb von zwölf Monaten abgeschlossen sein.
Der Pilot ist bewusst klein: ein Ablauf, ein Team, echte Fälle aus dem Alltag. Die Lösung wird gebaut, an Ihre bestehenden Abläufe angebunden, mit realen Anfragen oder Dokumenten getestet und mit klaren Freigaberegeln versehen. Das Team wird eingewiesen – wie es der EU AI Act mit der Pflicht zur KI-Kompetenz ohnehin verlangt. Hier reißen viele Vorhaben ab, weil das Konzept steht, aber niemand baut. Deshalb gehört die Umsetzung bei mir zur Beratung dazu, über ONFYR Digital und pxMEDIA aus einer Hand. Warum Piloten so oft steckenbleiben, steht in Vom Pilot in den Alltag.
5. Auswertung und Ausbau – messen, ob es trägt
Dauer: laufend, eine erste belastbare Aussage meist nach vier bis acht Wochen im Alltag.
Die Zahlen aus der Analyse werden mit dem neuen Stand verglichen. Trägt der Anwendungsfall, folgt der nächste. Trägt er nicht, wird nachgeschärft oder ehrlich beendet. So wächst aus einem einzelnen Piloten Schritt für Schritt ein System – mehr dazu in Vom einzelnen Use Case zum System.
Vor Ort oder remote: was wo sinnvoll ist
Für die Frage, ob der KI-Berater aus Greifswald oder Neubrandenburg kommen muss, zählt weniger die Postleitzahl als die Aufteilung der Arbeit. Nach meiner Erfahrung lässt sich der größere Teil eines Projekts remote erledigen – aber nicht der wichtigste Teil am Anfang.
- Remote: Erstgespräch, Durchsicht von Unterlagen per Bildschirmfreigabe, Förderprüfung und Antragsvorbereitung, regelmäßige Abstimmungen, ein Großteil der technischen Umsetzung und Nachbesserungen im Pilotbetrieb. Das spart Fahrzeit auf beiden Seiten und hält das Projekt in Bewegung.
- Vor Ort: überall dort, wo Abläufe physisch sichtbar sind – an der Rezeption, in der Produktion, auf der Station, in der Werkstatt, im Büro, in dem die Post ankommt. Außerdem beim Workshop mit dem Team und beim Start des Pilotprojekts, wenn Menschen das neue Werkzeug zum ersten Mal in ihrem echten Alltag nutzen.
- Saisonbetriebe: Auf Usedom, Rügen und an den Seen legen wir Vor-Ort-Termine und den Pilotstart in die Nebensaison. Im Hochsommer hat niemand Zeit für Prozessaufnahmen – im November schon.
Wer das Team früh mitnehmen will, startet mit einem gemeinsamen Termin – wie ein solcher Auftakt aussieht, beschreibe ich in KI-Workshop für Unternehmen: Wie ein halber Tag Ihr Team wirklich weiterbringt. Wie dieselbe Arbeit in meiner Heimatregion abläuft, steht in KI-Beratung in Rostock: Wie Unternehmen aus der Region vom ersten Gespräch zum umgesetzten KI-Projekt kommen; für Westmecklenburg gibt es den Beitrag KI-Beratung in Schwerin.
KI-Förderung MV: Zuschuss für die Umsetzung – voraussichtlich bis Ende 2027
Seit dem 30. Juni 2026 fördert das Land Mecklenburg-Vorpommern die Anwendung von Künstlicher Intelligenz in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Eckdaten:
- Wer: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit bis zu 100 Beschäftigten und einer Betriebsstätte oder Niederlassung in MV, in der das Vorhaben umgesetzt wird – also auch in Greifswald, Neubrandenburg, Stralsund, Anklam oder auf Usedom.
- Wie viel: bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens 50.000 Euro.
- Mindestgröße: zuwendungsfähige Ausgaben von mehr als 15.000 Euro bei bis zu 50 Beschäftigten, mehr als 20.000 Euro darüber.
- Was: Hard- und Software zur Einführung und Nutzung von KI sowie untergeordnete, zwingend erforderliche Leistungen. Standard-Software, Standard-Hardware und Eigenleistungen sind nicht förderfähig.
- Wie: Antrag online über die TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH, und zwar vor Beginn des Vorhabens; die Umsetzung soll grundsätzlich innerhalb von zwölf Monaten erfolgen.
Alle Details stehen in KI-Förderung MV 2026: Bis zu 50.000 Euro Zuschuss für die Umsetzung, passende Beispielvorhaben in KI-Förderung MV: Welche Projekte sind jetzt möglich?.
Zum Zeitfenster: In einem Webinar der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte gemeinsam mit dem TBI wurde im September 2026 der 31. Dezember 2027 als Förderende genannt – die Hintergründe stehen in KI-Förderung MV: Ein Webinar nennt erstmals ein Förderende. Rechnet man Analyse, Antrag, Bewilligung und bis zu zwölf Monate Umsetzung zurück, ist klar: „Nächstes Jahr mal schauen“ wird schnell zu spät. Dazu kommt das Budget von rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr für das ganze Land, ohne Rechtsanspruch – gefördert wird, solange Mittel verfügbar sind. Mehr dazu in 1,5 Millionen Euro für KI in MV.
Zur Einordnung: Das Förderende 31.12.2027 stammt aus der regionalen Quelle und war zuletzt nicht offiziell vom Land bestätigt; Förderbedingungen können sich ändern und werden im Einzelfall geprüft. Für die Beratungsphase gilt zusätzlich: Die Richtlinie der BAFA-Beratungsförderung gilt laut ihrem Text für Anträge bis zum 31. Dezember 2026 – was danach kommt, steht in BAFA-Beratungsförderung endet 2026. Und weil beide Zuschüsse als De-minimis-Beihilfe zählen können, lohnt vorher ein Blick auf die De-minimis-Grenze.
Eine Regel gilt immer: Förderung ist ein Hebel, kein Grund für ein Projekt. Ein Vorhaben, das ohne Zuschuss keinen Sinn ergibt, wird mit Zuschuss nicht besser – es kostet nur weniger Geld, aber genauso viel Zeit.
Warum Sie mit mir sprechen können
- Seit 2009 in der digitalen Umsetzung. Mit pxMEDIA.de aus Rostock habe ich über 15 Jahre Websites, Marketing und digitale Projekte für Unternehmen in Norddeutschland umgesetzt.
- Beratung, Förderung und Umsetzung aus einer Hand. Über ONFYR Digital begleite ich Digitalisierung, KI und Fördermittel strategisch, über pxMEDIA wird das Ergebnis gebaut. Sie bekommen keine Roadmap, die anschließend niemand umsetzt.
- Belegbare Qualifikation. BAFA-akkreditierter Berater und zertifizierter KI-Manager – was das Siegel in der Region bedeutet, steht in Zertifizierter KI-Manager in Greifswald, in Neubrandenburg und in Stralsund.
- Ich baue selbst, worüber ich rede. Firmengehirn, KI-gestützte Website-Verwaltung und automatisierte Prozesssysteme laufen im eigenen Betrieb – keine Vortragsthemen, sondern Werkzeuge im Alltag.
Kurz gesagt
Unternehmen in Greifswald, Neubrandenburg, Stralsund, Anklam, auf Usedom und Rügen brauchen keine abstrakte KI-Strategie, sondern einen klaren Einstieg in ihre eigenen Abläufe. Ob Vermietung und Tourismus, Gesundheitswirtschaft, Ernährungswirtschaft, Handwerk oder Dienstleistung: Der Hebel liegt fast immer bei Anfragen, Dokumentation, Angeboten und dem Wissen weniger erfahrener Köpfe. Der Weg führt vom Erstgespräch über die Prozessanalyse und den Förderantrag zum Pilotprojekt – vieles davon remote, das Entscheidende vor Ort. Und die KI-Förderung MV kann die Umsetzung mit bis zu 50 Prozent mitfinanzieren, voraussichtlich noch bis Ende 2027.
Häufige Fragen zur KI-Beratung in Vorpommern und der Seenplatte
Gibt es eine KI-Beratung für Unternehmen in Greifswald und Neubrandenburg?
Ja. Ich begleite Unternehmen in Vorpommern und der Mecklenburgischen Seenplatte von Rostock aus – mit Erstgespräch, Prozessanalyse, Förderprüfung, Pilotprojekt und Umsetzung. Erstgespräch und laufende Abstimmung finden meist online statt, Prozessaufnahmen, Team-Workshops und der Start des Pilotprojekts vor Ort in Greifswald, Neubrandenburg, Stralsund, Anklam, auf Usedom oder an Ihrem Standort.
Womit sollte ein Betrieb in Vorpommern mit KI anfangen?
Mit einem einzigen eigenen Ablauf, der häufig vorkommt, spürbar Zeit kostet und auf vorhandenen Informationen beruht – etwa Gästeanfragen in der Vermietung, Dokumentation in Praxis oder Pflege, Spezifikationsanfragen in der Lebensmittelverarbeitung oder Angebote im Handwerk. Nicht mit einem Tool. Das Werkzeug ergibt sich aus dem Ablauf, nicht umgekehrt.
Welche Förderung gibt es für KI-Projekte in Mecklenburg-Vorpommern?
Für die Umsetzung gibt es seit dem 30. Juni 2026 die KI-Förderung des Landes: bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens 50.000 Euro, für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit bis zu 100 Beschäftigten und Betriebsstätte in MV. Die zuwendungsfähigen Ausgaben müssen mehr als 15.000 Euro (bis 50 Beschäftigte) bzw. mehr als 20.000 Euro betragen. Der Antrag läuft über die TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH und muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Für Beratung und Konzeption kommt die BAFA-Beratungsförderung in Frage, deren Richtlinie für Anträge bis zum 31. Dezember 2026 gilt.
Wie lange läuft die KI-Förderung MV?
Voraussichtlich bis Ende 2027. In einem Webinar der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte mit dem TBI wurde im September 2026 der 31. Dezember 2027 als Förderende genannt; eine offizielle Bestätigung des Landes lag zuletzt nicht vor. Das Programm ist mit rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr ausgestattet, einen Rechtsanspruch gibt es nicht, und geförderte Vorhaben sollen grundsätzlich innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden. Wer fördern lassen will, sollte deshalb früh planen.
Wie läuft ein KI-Projekt vom Erstgespräch bis zum Pilotprojekt ab?
In fünf Stationen: Erstgespräch (30 bis 60 Minuten, meist online, in der Regel kostenlos), Prozessanalyse der wichtigsten Abläufe, Förderprüfung und Antrag vor Projektbeginn, Pilotprojekt mit einem klar abgegrenzten Anwendungsfall und Auswertung im Alltag. Vom Erstgespräch bis zum gestellten Förderantrag vergehen meist einige Wochen, ein Pilotprojekt dauert einige Wochen bis wenige Monate.
Was lässt sich remote erledigen und wann ist ein Vor-Ort-Termin sinnvoll?
Remote funktionieren Erstgespräch, Durchsicht von Unterlagen, Förderantrag, Abstimmungen und ein Großteil der technischen Umsetzung. Vor Ort lohnt es sich, wenn Abläufe physisch sichtbar sind – an der Rezeption, in der Produktion, auf der Station, im Büro, in dem die Post ankommt –, beim Workshop mit dem Team und beim Start des Pilotprojekts. Bei Saisonbetrieben auf Usedom oder Rügen liegt der Vor-Ort-Termin sinnvollerweise in der Nebensaison.
Nächster Schritt
Förderfähigkeit prüfen lassen – solange die KI-Förderung MV läuft
Wenn Sie in Greifswald, Neubrandenburg, Stralsund, Anklam, auf Usedom oder Rügen ein Unternehmen führen, schauen wir gemeinsam darauf, welcher Ablauf sich für den Einstieg eignet, ob er die Voraussetzungen der KI-Förderung MV erfüllt und wie der Weg bis zum Antrag und zum Pilotprojekt aussieht – zuerst gern online, später bei Ihnen vor Ort.